lernberichte

 

 

Am Anfang stand eine praktische Idee

Das Verhalten eines Kindes, seine Eigenarten, Stärken und Entwicklungsziele möglichst umfassend zu formulieren und festzuhalten, hat mich als junger Mittelstufenlehrer an meiner ersten Stelle im Säuliamt besonders interessiert. Ein Lernbericht sollte her, denn ich wollte den Kindern mehr als einfach «nur» Zeugnisnoten mit nach Hause geben. Bis für jedes Kind ein individueller Lernbericht verfasst war, brauchte es dann aber viel Zeit und Ausdauer.

Allmählich entwickelte ich ein eigenes Beurteilungsraster und merkte, dass es manchmal denselben Satz im Lernbericht ergab, wenn zwei Schüler bei einem bestimmten Beurteilungskriterium ähnliches Verhalten zeigten. Damit war die Idee geboren für ein Programm, das die Sätze gleich selbständig formulieren sollte. Nun musste ich nur noch Programmieren lernen...

Michael Ott ist alleinerziehender Vater zweier schulpflichtiger Kinder, studiert an der HfH Zürich und arbeitet an der Primarschule Grüningen als Schulischer Heilpädagoge.